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RGB-Farbräume

Der sRGB-Farbraum wurde 1996 durch eine Kooperation von Hewlett-Packard und Microsoft Corporation geschaffen und von W3C, Exif, Intel, Pantone, Corel und vielen anderen Industrie-Teilnehmern bestätigt.

sRGB wird teils wegen seines kleinen Gamuts kritisiert. Einige vom Auge sichtbare Farben, die etwa in CMYK noch darstellbar sind, sind hier nicht darstellbar. Von Bildverarbeitungsexperten wird daher meist Adobe RGB oder das ECI-RGB bevorzugt.

Der Adobe-RGB-Farbraum wurde 1998 von Adobe Systems definiert . Durch diesen Farbraum sollte der CMYK-Farbraum eines Farbdruckers an den RGB-Arbeitsraum von Bildschirmen und anderen Ausgabemedien angepasst werden. Dazu wurden die Primärvalenzen entsprechend ausgewählt. Der Adobe-RGB-Farbraum enthält etwa die Hälfte der im (umfassenden) Lab-Farbraum definierten Farben.

Gegenüber dem sRGB-Farbraum konnte somit die behandelbare und anwendbare Anzahl der Farben verbessert werden. Der Gamut wurde vorrangig in den Grüntönen verbessert, einschließlich des Blau-Grün-Bereiches, also den Cyantönen. Der Farbbereich eines Wide-Gamut-TFT-Display kann zusätzlich die Rottöne besser wiedergeben als der Adobe-RGB-Farbraum.